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Einzelausstellung im Kunstverein Schieder-Schwalenberg, Robert-Koepke-Haus
"Axel Plöger benutzt die barocke Idee der Landschaftsmalerei, um in seinen großformatigen Arbeiten die Möglichkeiten zeitgenössischer Malerei aufzubrechen. Seine Bilder expressiver Farbigkeit eröffnen erfundene Räume, in denen die Malerei selbst zum landschaftlichen Motiv wird. Zwischen kräftigen Pinselstrichen, flächig transparenten Farbauftrag oder sensibler Fingermalerei entdeckt der Betrachter assoziative Begriffe: Bäume, Blätter, Steine, Wasser oder Horizont. Mit der Ausstellung „Unruhe und Unterholz" bietet Plöger wieder einen tiefen Einblick in seine immer wieder suchende, nie ganz zufriedene malerische Arbeit an einer Bildsprache, die scheinbar keinen Unterschied macht zwischen gestischer und figürlicher Abstraktion. Plöger zeigt Malerei als tägliche Suche, als autobiografischen Prozess, der sich in Bildern selbst dokumentiert. Zu sehen sind Arbeiten, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind, sowie die „Sibyllinische Bücher", eine umfassende Dokumentation aktueller malerischer Studien." |