| 10.07.09 |
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Städtische Galerie Schieder-Schwalenberg Gruppenausstellung in Zusammenarbeit mit Rainer Nummer und Ernst Thewis. "Für diese Ausstellung hat sich Plöger einem ihm neuen Thema zugewandt: der Darstellung der Natur, des Waldes, als einem Ort des Mythos. In einigen großformatigen Bildern sehen wir Nahansichten, Ausschnitte von Bäumen. Dies ist typisch für Plöger: er schafft mit seinem Arbeiten eine Nähe, der man sich kaum entziehen kann, die einen in ihren Bann zieht und fast überwältigt, es fällt dem Betrachter schwer, eine distanzierte Position einzunehmen, aus derer heraus er das Abgebildete analysieren kann. Dies gilt für den Wald ebenso wie für seine Köpfe. [...] Der Wald stellt eine greifbare Wirklichkeit dar, hinter der sich ein Mythos verbirgt, der durch Literatur geprägt wurde. Die Linien der Bäume befinden sich deshalb in der Auflösung, sind gestisch, nebulös. Der Wald hat eine autarke Formensprache, geprägt von seiner Dichte. Eine gewisse Melancholie schwingt in den Arbeiten mit, trotz des kräftigen Farbauftrages mit Acryllack. Neben der Darstellung des Mythischen geht es dem Künstler aber auch um die Offenlegung der Wahrnehmung, also einer Dekonstruktion z.B. des Landschaftsbildes im zeitgenössischen Kontext." Auszug aus der Eröffnungsrede von Frau Dr. Mayarí Granados vom 10.07.09
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